Moderation in Workshop und Meeting Buchcover

Countdown-News #9

Countdown-News #9 Deine Toolbox für lebendige Onlinemeetings

Darum geht's im 9. Kapitel:

  • Eine Frage der Herangehensweise
  • Vom Check-in bis zum Maßnahmen-Check: Tools für alle Phasen der Onlinemoderation

Auch in der virtuellen Welt werden die Weichen für den Erfolg eines Meetings oder Workshops bereits im Vorfeld gestellt. Manche Fragestellungen entsprechen hierbei 1:1 denen, die wir uns auch im Vorfeld von Präsenzmeeting stellen. Beispielsweise das zu erreichende Ziel, die Rahmenbedingungen und die Zusammensetzung der Teilnehmenden. Darüber hinaus gilt es aber auch Unterschiede, die sich konkret auf das virtuelle Setting beziehen und das souveräne Jonglieren von Konferenztool und Kollaborationstool erleichtern. Dies gilt es auch im Moderationsplan zu berücksichtigen.

Die Tools, die ich Dir in diesem Kapitel vorstelle, eignen sich für die virtuelle Welt und können mit kleiner Anpassung auch in Präsenz-Settings übertragen werden.

Als kleinen Vorgeschmack hier ein Blick auf den EVA-Dreiklang:
In Zeiten steigender Komplexität und rasanter technischer Entwicklung, wird das "voneinander Lernen" auch in Moderationen immer wichtiger. Aufgrund der geringeren Aufmerksamkeitsspanne und des hohen Ablenkungspotenzials ist es im virtuellen Raum allerdings noch essentieller, das Gehörte zu reflektieren und mit der eigenen Wirklichkeit in Verbindung zu bringen. EVA steht hierbei für

  • Erkennen
  • Verstehen
  • Agieren

Um gehörten Input in Kleingruppen zu reflektieren, bereitest Du für alle drei Schritte Reflexionsfragen vor. Nachfolgend ein Beispiel:

  • Erkennen - „Welches waren für uns die wichtigsten Kernbotschaften?“
  • Verstehen - „Was bedeuten diese Botschaften für unsere Arbeit?“
  • Agieren - „Wie können ganz konkret wir dazu beitragen, die neue Strategie mit Leben zu füllen?“

Die Fragen visualisierst Du für jede Kleingruppe auf einem eignen Board oder einer eigenen PowerPoint-Seite. Nach der Bearbeitung in Kleingruppen folgt eine Kurzpräsentation im Plenum. Eventuelle offene Fragen der einzelnen Gruppen werden wenn möglich geklärt. Ist dies nicht möglich, wird vereinbart, wer sich diesbezüglich kümmert. Je nachdem, ob die Reflexion als Praxistransfer für die Einzelnen oder als Vorbereitung für die Ausarbeitung von Team To-Do’s gedacht ist, schließt sich im Falle der Maßnahmen fürs Team eine Weiterbearbeitung der Ergebnisse an.

Im 10. Kapitel geht es dann um Format-Inspirationen für modernes Arbeiten.

Coming soon!

 

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